Manche Organisationen strahlen schon beim Betreten eine eigenartige Stimmung aus, z.B. Krankenhäuser oder Behörden. Und wenn Sie als Mitarbeiter in verschiedenen Unternehmen tätig waren, dann fallen Ihnen diese Unterschiede dadurch auf, dass ungeschriebene Gesetze existieren, wie z.B. „lautes L
„Neustart- Wege aus der Burnout Falle“ titelt die aktuelle Spiegel Ausgabe. Es geht darum wie Unternehmen ihre Mitarbeiter künftig vor dem Ausbrennen schützen wollen. Folgende Strategien werden in unterschiedlichen Unternehmen erprobt:
Die Reduktion der e-mail Flut
Gymnastikpause neben d
Führungskräfte haben es nicht leicht. Komplexe Strukturen, eigensinnige Mitarbeiter, harte Vorgaben zur Zielerreichung, karriereschädigende Zugeständnisse, um wenigstens noch einen Hauch an persönlicher Integrität zu wahren…was liegt da näher als Abläufe streng rational anzugehen und ei
Eine kritische Anmerkung vorweg:
Ich bin Psychologin geworden, um mit Menschen zu arbeiten. Die technologischen Entwicklungen der vergangenen Jahre stellen meine Berufsgruppe vor neue Herausforderungen und bieten gleichzeitig phantastische Möglichkeiten. Der unmittelbare Kontakt zum Menschen ist
Wenn Sie mich fragen würden, was für mich das Unwort des Jahres 2012 ist, dann würde ich Ihnen wie aus der Pistole geschossen antworten: Prozessoptimierung.
Als Psychologin, die einerseits eine kleine Beratungspraxis führt, andererseits in einen organisationalen Kontext eingebunden ist, erhal
Im Coaching habe ich häufig Menschen die unter ihren Arbeitsbedingungen leiden. Ein Grund für dieses Leiden ist der Umgang von Vorgesetzten mit ihren Mitarbeitern. Ich wünsche mir dann, dass nicht der Mitarbeiter zu mir kommt, sondern der Chef des Coachee. Kommen Chefs, dann sind sie dar
Seit vielen Jahren faszinieren mich Erfindungen. Ob es dabei um den Spätzleshaker geht oder um kleine, iPad ferngesteurte Spielzeugdrohnen ist mir eigentlich egal. Die Faszination liegt im Denken des Undenkbaren. Leider ist es mir bisher nicht gelungen selbst eine so großartige Erfindung wie z.B
Ich bin immer wieder überrascht weshalb es einfach nicht gelingen will die Burnout-Raten zu senken. Dabei bietet das Resilienzkonzept eine echte Lösung an. Mitarbeiter in Unternehmen können resilientes Verhalten lernen und damit aktiv bei der Vermeidung eines Burnout unterstützt werden. Daz
Sie sind jetzt sicher irritiert. Was hat gute Führung mit Sauerstoff zu tun? Sollen Sie als Chef jetzt auch noch für gute Luft sorgen? Sie haben ohnehin schon genug am Hals.
Seit Wochen recherchiere ich über Google Alerts den Suchbegriff „Gute Chefs“. Erstaunliches fördert man da zu Tage.
Diese Frage beschäftigt mich, seit ich verschiedene Organisationen von innen erlebt habe. Was soll das sein, ein organisationales Burnout? Viele ausgebrannte Mitarbeiter die die Organisation anstecken? Nein. Gustav Greve, der Autor des gleichnamigen Buches beschreibt ein Phänomen, das ihm im Lau
INQA steht für die Initiative Neue Qualität der Arbeit und wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt und fachlich begleitet durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).
INQA enthält für Arbeitgeber und für Arbeitnehmer wertvolle Hinwei
Es ist nicht immer leicht den eigenen Vorstellungen entsprechend zu leben. Zum Leben gehören kleinere und größere Krisen und auch Phasen, in denen man nicht mit großem Optimismus unterwegs ist.
In solchen Momenten tut es ganz gut neue Eindrücke aufzunehmen und sich damit zu befassen w
In den vergangenen Wochen habe ich mich verstärkt damit beschäftigt, welche Kompetenzen den entscheidenden Unterschied in der persönlichen Zukunftsfähigkeit eines Mitarbeiters machen. Ich habe dazu wissenschaftliche Veröffentlichungen aber auch Blogartikel gelesen und Bücher gewälzt. U
Haben Sie ein iPhone? Oder ein iPad? Dann können Sie sich ab sofort einen kleinen Taschentherapeuten gönnen. Sonja Lyubomirsky, Professorin an der University of California, hat eine App entwickelt mit der Sie eine Gebrauchsanleitung für das Glück bekommen. Genauer: Eine Anleitung zum Glücklic
Momentan erscheint fast täglich in der aktuellen Presse ein Titel, der sich mit dem Burnout – Syndrom beschäftigt. Was häufig fehlt ist eine klare Antwort, wie mit der Problematik umgegangen werden kann. Meiner Meinung nach bietet das Resilienzkonzept eine hervorragende Möglichkeit Stress, K
Mit Xing habe ich angefangen. Vor 4 Jahren. Das hat mir lange Zeit gut gefallen, die Gruppen hatten und haben teilweise immer noch durchaus Tiefgang und der Inspirationsfaktor war und ist auch manchmal jetzt noch hoch.
Dann hab ich mich bei Facebook angemeldet. Damit werd ich einfach nicht warm
Sie haben einen Job den sie nicht lieben? Sie quälen sich jeden Morgen zur Arbeit und fragen sich wozu sie diesen Job machen? Sie haben innerlich gekündigt? Sie sind dabei sich einen neuen Job zu suchen?Unzählige Klienten befinden sich in genau dieser Situation. Sie möchten einfach etwas ganz
In letzter Zeit häufen sich bei mir die Anfragen von Menschen die gerne "Coach werden" möchten. Meist kommen sie durch Empfehlung auf mich zu, um mal eben ihr Projekt mit mir zu besprechen. Es ist dann relativ schnell klar, dass die Vorstellungen mit Blick auf den Zielberuf noch nicht einem Real
In vielen psychosozialen Einrichtungen wird Teamsupervision mittlerweile als Dauerangebot für Mitarbeiter zur Verfügung gestellt. Der Supervisor kommt in regelmäßigen Abständen, um sich mit Arbeitsteams über deren Befindlichkeit zu unterhalten. Mit Recht fragt man sich was das bringen kann.
Als Dienstleister steht man vor der Frage wie man ein Produkt, in meinem Fall Coaching, fassbar macht. Coaching kann man nicht anfassen, riechen, schmecken, durch die Gegend tragen. Man kann es nicht verpacken, in ein Schaufenster stellen, auf Messen bewerben, fotografieren…Man kann es wortr
Sie haben einen Job den sie nicht lieben? Sie quälen sich jeden Morgen zur Arbeit und fragen sich wozu sie diesen Job machen? Sie haben innerlich gekündigt? Sie sind dabei sich einen neuen Job zu suchen?Unzählige Klienten befinden sich in genau dieser Situation. Sie möchten einfach etwas ganz anderes machen, möchten nochmal von vorne anfangen, nochmal einen neuen Beruf Continue reading →
Jetzt stellen Sie sich das mal vor: Sie verbringen einen Großteil Ihrer Freizeit damit einen Blog zu schreiben. Mit den Jahren entwickeln Sie ein geradezu liebevolles Verhältnis zu diesem Medium, aber sie wollen mehr. Sie möchten auch mal wissen wie so eine SQL – Datenbank von innen aussieht, wollen ein neues kleines Blogprojekt starten, verfügen jedoch nur über Halbwissen um die Hintergründe oder Abgründe dieses Mediums. Und sie kämpfen sich nach einem langen Arbeitstag vor, zum Server, auf dem der Blog gehostet wird, eben um mal die Datenbank anzuschauen und eine erste Ahnung zu bekommen wie das neue Projekt auf den Server kommen soll. Und weil der Hüter der Passwörter gerade Continue reading →
Es ist nicht immer leicht den eigenen Vorstellungen entsprechend zu leben. Zum Leben gehören kleinere und größere Krisen und auch Phasen, in denen man nicht mit großem Optimismus unterwegs ist.
In solchen Momenten tut es ganz gut neue Eindrücke aufzunehmen und sich damit zu befassen welche Möglichkeiten es gibt wieder ein wenig von dem zurückzugewinnen was die Psychologie Selbstwirksamkeit nennt.
Selbstwirksamkeit heißt nicht mehr, als sich selbst als wirksam zu erleben und in Continue reading →
Heidi Möller, Professorin für Theorie und Methodik der Beratung, an der Uni Kassel, nennt folgende „Stolpersteine weiblicher Karrieren“:
Frauen haben meist nicht gelernt sich „ins Verhältnis zu anderen“ zu setzen.
Im Gegensatz zu Jungen erleben sie Konkurrenzsituationen als bedrohlich, sie konkurrieren zwar auch, oft aber deutlich indirekter, versteckter und das ist nicht zielführend.
Konkurrenz ist oft mit Angst gepaart, Fragen wie „darf ich mehr als meine Freundin verdienen?“ oder „kann ich mehr Aufträge als mein Partner haben?“ Continue reading →
Dr. Maja Storch leitet das Institut für Selbstmanagement und Motivation, ein Spin-Off der Uni Zürich. Sie entwickelte, gemeinsam mit Dr. Frank Krause, das Züricher Ressourcenmodell (ZRM). Hierbei geht es um die Entdeckung und Nutzung eigener Ressourcen, um die Vergrößerung des eigenen Entscheidungsspielraums und um eine Erweiterung des persönlichen Handlungsrepertoires. Mit dem Training werden neue Handlungsmuster entwickelt, die in schwierigen Situationen im Beruf und Alltag abgerufen und optimal angewandt werden können. Es dient dazu die eigene Handlungskompetenz langfristig und nachhaltig zu trainieren. Damit fällt es leichter die guten Vorsätze für’s Neue Jahr umzusetzen!
Eine gut verständliche Einführung gibt dieses Filmchen (10Min)
Rezension:
Maja Storchs Arbeit fasziniert mich und ich war entzückt, als ich sah, dass es ein neues Buch von ihr und Julius Kuhl –einem Altmeister der Persönlichkeitspsychologie- gibt:
Die Kraft aus dem Selbst, Sieben Psychogyms für das Unbewusste.
Bei diesem Buch handelt es sich nun um ein Rezensionsexemplar. Ich habe mich gefreut, dass der Verlag nach Anfrage ein Exemplar zusandte. So begann ich zu lesen, mit der Absicht rasch einen kleinen Artikel zu schreiben. Das Buch hab ich nun seit zwei Monaten und mit dem raschen Schreiben war es rum. Es ist ein komplexes Werk, in das wohl ein Großteil der Forschung von Julius Kuhl mit eingeflossen ist. Und es ist keine leichtverdauliche Kost. Maja Storch’s Bücher, die ich bisher gelesen habe, zeichnen sich dadurch aus, dass sie solides psychologisches Wissen einfach und auch für Laien verständlich, darstellt. Ich bin noch nicht sicher, ob dies auch für das vorliegende Werk gilt.
Inhalt:
Der Klappentext verspricht Trainingsformen für den Kontakt zum eigenen unbewussten Potenzial.
Mit Hilfe von vier Personen, die in ihrer Persönlichkeitsausprägung übersteigert dargestellt werden, werden die 4 Teilsysteme der von Julius Kuhl entwickelten PSI-Theorie (PSI=Persönlichkeits-System-Interaktionen) erklärt. Da diese Theorie ebenfalls sehr komplex ist sollten Interessierte sich den Artikel von Kuhl zu Gemüte führen, wenn sie weitergehende Informationen möchten.
Obwohl jeder Mensch über alle Teilsysteme verfügt, arbeitet man meist mit einem bevorzugten. Ziel einer nachhaltigen Persönlichkeitsentwicklung sollte sein, auf alle vier Teilsysteme gleichermaßen Zugriff zu haben.
Dies ist ein gutes Stück Arbeit und genau darum geht es bei den Psychogyms.
Praktisch sei dies an einem Beispiel erläutert:
Wenn Sie bei Aufgaben, die nachdenken erfordern, innehalten und den Verstand einschalten, wird dieses Teilsystem aktiviert. Wird schnelles Reagieren auf Veränderungen notwendig, wie z.B. beim Flirten, Tanzen, Basketball spielen, aktivieren Sie die intuitive Verhaltenssteuerung. Befindet sich ein Mensch bevorzugt im Fehler-Zoom, so nimmt er sehr schnell die Dinge wahr, die nicht passen, sozusagen immer das Haar in der Suppe zuerst.
Das vierte Teilsystem „das Selbst“ lässt sich nicht mit einem Satz beschreiben. Es gilt als Teil des Erfahrungsgedächtnisses. Dieses Erfahrungsgedächtnis wird als „Hochleistungswunder“ bezeichnet weil es Zugang zu sämtlichen Lebenserfahrungen, die in einer Situation relevant sein können, liefert. Beim „Selbst“ handelt es sich um den Teil des Erfahrungsgedächtnisses, der sich auf die eigene Person bezieht.
Hat man einen guten Zugang zum Selbst, fällt der Umgang mit leidvollen Erfahrungen oder mit Stress leichter. Man spricht dann von einem gut differenzierten Selbst.
Das Selbst ist in der Lage körperliche Empfindungen und Gefühle einzubinden. Es kann durch Parallelverarbeitung viele, auch widersprüchliche Gefühle, gleichzeitig berücksichtigen.
Es kann die eigenen Gefühle regulieren ohne dazu andere Menschen zu benötigen.
Es verfügt über
innere Sicherheit: Die Fähigkeit bei schwierigen Erfahrungen auf die eigenen positiven Anteile zu vertrauen.
Unbewußte Steuerung: D.h. das Selbst läßt sich nicht ohne weiteres vom bewußten Verstand kontrollieren.
Feedbackverwertung: Die Fähigkeit die Auswirkungen des eigenen Handelns, auf der Basis körperlich gespürter Rückmeldungen, auszuwerten
Wachsamkeit (Vigilanz) Eine ständig wirkende, breite Aufmerksamkeit die im Hintergrund des Bewusstseins abläuft. (s. S. 51)
Die PsychoGyms:
Storch und Kuhl entwickeln 7 PsychoGyms um den Zugang zum Selbst zu erleichtern. Genaugenommen handelt es sich um Werkzeuge, die Sie in die Lage versetzen, Ihr Unbewusstes zu trainieren. Und das ist das eigentlich faszinierende am Buch. Das Unbewusste wird aus der Mottenkiste freudscher Zeit befreit und zum Gegenstand moderner psychologischer Forschung gemacht. Und es lassen sich durchaus praxistaugliche Materialien aus dem Gesamtwerk destillieren.
Dies wäre dann auch meine Anregung:
Wenn es jetzt noch ein reines Arbeitsbuch, mit kurzer, knapper Erklärung zu den PsychoGyms gäbe, dann wäre meinem Bedürfnis nach Verständlichkeit für die Welt genüge getan. Dann hätte man die Möglichkeit, das Hauptwerk zum Verstehen zu lesen und für den praktischen Einsatz, ohne zu großen theoretischen Überbau, das Arbeitsbuch. Natürlich wird das Buch der scientific-communitiy gerecht, aber ob das Wissen so wirklich all diejenigen erreicht, die gerne ihren Zugang zum Selbst ausbauen möchten ist fraglich. Ich hatte durchaus Momente wo ich das Buch weglegen wollte, weil es mir zu sehr ins Detail ging. Es ist zweifelsohne ein fundiertes Werk mit hohem wissenschaftlichem Anspruch. Ich könnte es jedoch in dieser Form Klienten nicht empfehlen, da es ohne psychologisches Vorwissen nur schwer zu lesen ist. Das ist schade, weil ich gerade diese Kompetenz bisher bei Maja Storch so geschätzt habe. Vielleicht wird ja noch eine kleine Film-Sequenz, wie bereits beim Züricher Ressourcen Modell, auf YouTube gestellt.
Eine APP zu einem anderen Buch von Maja Storch, zu „Machen Sie doch was sie wollen-wie ein Strudelwurm den Weg zu Zufriedenheit und Freiheit zeigt“ gibt es übrigens schon bei iTunes:
Was mir gefällt: Das Buch enthält Selbststests wie z.B. “Welche Affektregulation brauche ich?” und “Welches PsychoGym brauche ich?” Außerdem zahlreiche nützliche Arbeitsblätter.
Über eine Rückmeldung zu diesem Artikel, in Form eines Kommentars, freue ich mich. Mich würde interessieren ob Sie die Buch-Besprechung verständlich fanden. Wenn dies so ist, dann empfehlen Sie den Artikel doch weiter.