Tag Archives: Glücksforschung

Meistgelesen
Management by Oxygen – oder was gute Führung mit Sauerstoff zu tun hat

Management by Oxygen - oder was gute Führung mit Sauerstoff zu tun hat

Sie sind jetzt sicher irritiert. Was hat gute Führung mit Sauerstoff zu tun? Sollen Sie als Chef jetzt auch noch für gute Luft sorgen? Sie haben ohnehin schon genug am Hals. Seit Wochen recherchiere ich über Google Alerts den Suchbegriff „Gute Chefs“. Erstaunliches fördert man da zu Tage.

weiter

Ich verkaufe Leichtigkeit

Ich verkaufe Leichtigkeit

Als Dienstleister steht man vor der Frage wie man ein Produkt, in meinem Fall Coaching, fassbar macht. Coaching kann man nicht anfassen,  riechen, schmecken, durch die Gegend tragen.  Man kann es  nicht verpacken, in ein Schaufenster stellen, auf Messen bewerben, fotografieren…Man kann es wortr

weiter

Mit Resilienztrainings Burnout in Unternehmen verhindern

Mit Resilienztrainings Burnout in Unternehmen verhindern

Ich bin immer wieder überrascht weshalb es einfach nicht gelingen will die Burnout-Raten zu senken. Dabei bietet das Resilienzkonzept eine echte Lösung an. Mitarbeiter in Unternehmen können resilientes Verhalten  lernen und damit aktiv bei der Vermeidung eines Burnout unterstützt werden. Daz

weiter

Wie die Psychologie das Netz erobert

Wie die Psychologie das Netz erobert

Eine kritische Anmerkung vorweg: Ich bin Psychologin geworden, um mit Menschen zu arbeiten. Die technologischen Entwicklungen der vergangenen Jahre stellen  meine Berufsgruppe vor neue Herausforderungen und bieten gleichzeitig phantastische Möglichkeiten. Der unmittelbare Kontakt zum Menschen ist

weiter

Gibt es das Phänomen des “Organizational Burnout”?

Gibt es das Phänomen des Organizational Burnout?

Diese Frage beschäftigt mich, seit ich verschiedene Organisationen von innen erlebt habe. Was soll das sein, ein organisationales Burnout? Viele ausgebrannte Mitarbeiter die die Organisation anstecken? Nein. Gustav Greve, der Autor des gleichnamigen Buches beschreibt ein Phänomen, das ihm im Lau

weiter

Innovation oder wie kommt das Neue in die Firma ?

Innovation oder wie kommt das Neue in die Firma ?

Seit vielen Jahren faszinieren mich Erfindungen. Ob es dabei um den Spätzleshaker geht oder um kleine, iPad ferngesteurte Spielzeugdrohnen ist mir eigentlich egal. Die Faszination liegt im Denken des Undenkbaren. Leider ist es mir bisher nicht gelungen selbst eine so großartige Erfindung wie z.B

weiter

Wie werden Sie als Mitarbeiter zukunftsfähig?

Wie werden Sie als Mitarbeiter zukunftsfähig?

In den vergangenen Wochen habe ich mich verstärkt damit beschäftigt, welche Kompetenzen den entscheidenden Unterschied in der persönlichen Zukunftsfähigkeit eines Mitarbeiters machen. Ich habe dazu wissenschaftliche Veröffentlichungen aber auch  Blogartikel gelesen und  Bücher gewälzt. U

weiter

Führung mit Druck und Kontrolle

Führung mit Druck und Kontrolle

  Im Coaching habe ich häufig Menschen die unter ihren Arbeitsbedingungen leiden. Ein Grund für dieses Leiden ist der Umgang von Vorgesetzten mit ihren Mitarbeitern. Ich wünsche mir dann, dass nicht der Mitarbeiter zu mir kommt, sondern der Chef des Coachee. Kommen Chefs, dann sind sie dar

weiter

Coach werden

Coach werden

In letzter Zeit häufen sich bei mir die Anfragen von Menschen die gerne "Coach werden" möchten. Meist kommen sie durch Empfehlung auf mich zu, um mal eben ihr Projekt mit mir zu besprechen. Es ist dann relativ schnell klar, dass die Vorstellungen mit Blick auf den Zielberuf noch nicht einem Real

weiter

Die Antwort auf Burnout: Das Resilienzkonzept

Die Antwort auf Burnout: Das Resilienzkonzept

Momentan erscheint fast täglich in der aktuellen Presse ein Titel, der sich mit dem Burnout – Syndrom beschäftigt. Was häufig fehlt ist eine klare Antwort, wie mit der Problematik umgegangen werden kann. Meiner Meinung nach bietet das Resilienzkonzept eine hervorragende Möglichkeit Stress, K

weiter

Wann wirkt Teamsupervision?

Wann wirkt Teamsupervision?

In vielen psychosozialen Einrichtungen wird Teamsupervision mittlerweile als Dauerangebot für Mitarbeiter zur Verfügung gestellt. Der Supervisor kommt in regelmäßigen Abständen, um sich mit Arbeitsteams über deren Befindlichkeit zu unterhalten. Mit Recht fragt man sich was das bringen kann.

weiter

Sanfte Rebellen gegen Burnout

Sanfte Rebellen gegen Burnout

 „Neustart- Wege aus der Burnout Falle“ titelt die aktuelle Spiegel Ausgabe. Es geht darum wie Unternehmen ihre Mitarbeiter künftig vor dem Ausbrennen schützen wollen. Folgende Strategien werden in unterschiedlichen Unternehmen erprobt: Die Reduktion der e-mail Flut Gymnastikpause neben d

weiter

Xing, Twitter, Facebook, Google+ – welches Netzwerk ist zur Crowd Intelligence fähig?

Xing, Twitter, Facebook, Google+ - welches Netzwerk ist zur Crowd Intelligence fähig?

Mit Xing habe ich angefangen. Vor 4 Jahren. Das hat mir lange Zeit gut gefallen, die Gruppen hatten und haben teilweise immer noch durchaus Tiefgang und der Inspirationsfaktor war und ist auch manchmal jetzt noch hoch. Dann hab ich mich bei Facebook angemeldet. Damit werd ich einfach nicht warm

weiter

Psychologie App als Taschentherapeut

Psychologie App als Taschentherapeut

Haben Sie ein iPhone? Oder ein iPad? Dann können Sie sich ab sofort einen kleinen Taschentherapeuten gönnen. Sonja Lyubomirsky, Professorin an der University of California, hat eine App entwickelt mit der Sie eine Gebrauchsanleitung für das Glück bekommen. Genauer: Eine Anleitung zum Glücklic

weiter

Von Glück, Neuroplastizität und Optimismus

Von Glück, Neuroplastizität und Optimismus

  Es ist nicht immer leicht den eigenen Vorstellungen entsprechend zu leben. Zum Leben gehören kleinere und größere Krisen und auch Phasen, in denen man nicht mit großem Optimismus unterwegs ist. In solchen Momenten tut es ganz gut neue Eindrücke aufzunehmen und sich damit zu befassen w

weiter

Prinzip Hoffnung oder wie man schwierige Arbeitssituationen für die persönliche Entwicklung nutzt

Prinzip Hoffnung oder wie man schwierige Arbeitssituationen für die persönliche Entwicklung nutzt

Sie haben einen Job den sie nicht lieben? Sie quälen sich jeden Morgen zur Arbeit und fragen sich wozu sie diesen Job machen? Sie haben innerlich gekündigt? Sie sind dabei sich einen neuen Job zu suchen?Unzählige Klienten befinden sich in genau dieser Situation. Sie möchten einfach etwas ganz

weiter

Bambusmanagement – oder wie man mit Komplexität umgeht

Bambusmanagement – oder wie man mit Komplexität umgeht

Führungskräfte haben es nicht leicht. Komplexe Strukturen, eigensinnige Mitarbeiter, harte Vorgaben zur  Zielerreichung, karriereschädigende Zugeständnisse, um wenigstens noch einen Hauch an persönlicher Integrität zu wahren…was liegt da näher als Abläufe streng rational anzugehen und ei

weiter

Kennen Sie INQA?

Kennen Sie INQA?

INQA steht für die Initiative Neue Qualität der Arbeit und wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt und  fachlich begleitet durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). INQA enthält für Arbeitgeber und für Arbeitnehmer wertvolle Hinwei

weiter

Auch Organisationen können krank werden

Auch Organisationen können krank werden

Manche Organisationen strahlen schon beim Betreten eine eigenartige Stimmung aus, z.B. Krankenhäuser oder Behörden. Und wenn Sie als Mitarbeiter in verschiedenen Unternehmen tätig waren, dann fallen Ihnen diese Unterschiede dadurch auf, dass ungeschriebene Gesetze existieren, wie z.B. „lautes L

weiter

Mein Unwort des Jahres 2012: Prozessoptimierung

Mein Unwort des Jahres 2012: Prozessoptimierung

Wenn Sie mich fragen würden, was für mich das Unwort des Jahres 2012 ist, dann würde ich Ihnen wie aus der Pistole geschossen antworten: Prozessoptimierung. Als Psychologin, die einerseits eine kleine Beratungspraxis führt, andererseits in einen organisationalen Kontext eingebunden ist, erhal

weiter

Prinzip Hoffnung oder wie man schwierige Arbeitssituationen für die persönliche Entwicklung nutzt

© Jeanette Dietl - Fotolia.com

Sie haben einen Job den sie nicht lieben? Sie quälen sich jeden Morgen zur Arbeit und fragen sich wozu sie diesen Job machen? Sie haben innerlich gekündigt? Sie sind dabei sich einen neuen Job zu suchen?Unzählige Klienten befinden sich in genau dieser Situation. Sie möchten einfach etwas ganz anderes machen, möchten nochmal von vorne anfangen, nochmal einen neuen Beruf Continue reading

Psychologie App als Taschentherapeut

iStock_000010971600Small

Haben Sie ein iPhone? Oder ein iPad? Dann können Sie sich ab sofort einen kleinen Taschentherapeuten gönnen. Sonja Lyubomirsky, Professorin an der University of California, hat eine App entwickelt mit der Sie eine Gebrauchsanleitung für das Glück bekommen. Genauer: Eine Anleitung zum Glücklichsein. Das Ganze ist auch noch wissenschaftlich erforscht, erprobt und macht meiner Meinung nach Spaß. Der einzige Nachteil: Im Moment gibt es die Continue reading

Linsen mit Spätzle oder „Kann man Glück essen?“

© Jasmin Merdan - Fotolia.com

Es geht auf diesem Blog immer noch um Psychologie, web 2.0 und Potenzialentwicklung. Und weil zur Psychologie das Glück gehört als Gegenpol zum Unglück, oder eher klinisch, zur Depression, geht’s heute eben auch mal um’s Essen.

Sonst geht es beim Glück eher um Aktivitäten, die einen FLOW-Zustand begünstigen. Dieser Begriff geht auf den amerikanischen Glücksforscher und Psychologen Mihaly Csikszentmihalyi zurück.

Der Zustand des FLOW ist charakterisiert durch Aktivitäten, die herausfordern aber nicht überfordern.

Überträgt man Csikszentmihalyis Erkenntnisse z. B. auf das Kochen, so wäre die alltägliche Essenszubereitung dann glücksfähig, wenn man sich Kochrezepte aussucht, die ein gerade noch bewältigbares Anforderungsniveau haben.

Dann wird bereits das Kochen selbst zum Flow – oder auch Glückserlebnis.

Schaut man nun welches Essen am ehesten Glück verheißt, so darf natürlich nicht fehlen, dass man sich auch unglücklich essen kann. Ganz anschaulich zeigt dies der Film des amerikanischen Regisseurs

Morgan Spurlock: SUPERSIZE ME


 

den er in Reaktion auf eine Schadensersatzklage zweier massiv übergewichtiger Mädchen gegen McDonalds drehte.

Die Mädchen machten McDonalds den Vorwurf, dass sie nur deshalb dick seien, weil sie sich mit fast food ernährt hätten. Die Klage wurde zurückgewiesen. Spurlock wollte wissen was passiert, wenn man sich einen Monat lang nur bei McDonalds ernährt. 30 Tage lang nahm er nichts anders zu sich. Zu seinen selbstauferlegten Vorgaben gehörten

  • 3 Mahlzeiten pro Tag,
  • jedes Produkt auf der Speisekarte mindestens einmal
  • und nicht mehr als 2000 Schritte gehen pro Tag.

 

Immer wenn er gefragt wurde, und nur dann, bestellte er ein Supersize Menü, also die maximale McDonalds Größe, die in den USA z.B. beim Getränk, aus einem Liter Cola besteht.

 

Was passiert?

Spurlock nimmt rapide zu, sein zuvor idealer Cholesterinwert steigt um 65 Punkte, die Leberwerte werden bedenklich. Am Ende seines Experiments hat er rund zwölf Kilo an Gewicht zugenommen. Schon nach drei Wochen zeigt sich sein Allgemeinarzt alarmiert. Die inzwischen katastrophalen Leberwerte seines Patienten vergleicht er entsetzt mit denen eines Alkoholikers:

“Wären Sie Alkoholiker, wäre ich nicht überrascht, aber dass so etwas vom Fast-Food-Essen kommen kann…”, staunt der Internist und rät Spurlock, das Experiment sofort abzubrechen, um bleibende Schäden oder ein Leberversagen zu vermeiden. Doch der Filmemacher hält durch.

Bald zeigt Spurlock auch psychische Veränderungen:

Er ist fahrig oder lethargisch, schleppt sich durch den Tag, seine Laune bessert sich nur, wenn die nächste Mahlzeit ansteht. Suchtverhalten stellt sich ein, das alle Lebensbereiche erfasst. Selbst sein Sexualleben wird durch die Burger-Diät beeinträchtigt.

Das Resumee: Spurlock weist nach einem Fast-Food Monat Anzeichen einer depressiven Symptomatik auf.

Es geht auch anders!

Eine im Journal of the American Medical Association veröffentlichte Studie, vermutet einen Zusammenhang zwischen der sogenannten Mittelmeerdiät, die überwiegend aus Gemüse, Obst, Nüssen und Fischen besteht und dem Ausbleiben einer Depression. Im Rahmen dieser Studie wurden 10.000 gesunde Spanier zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Wer sich besonders strikt an die Mittelmeerdiät hielt hatte eine deutlich geringeres Risiko an einer Depression zu erkranken.

Dies liegt vermutlich an den sogenannten Botenstoffen. Der menschliche Körper ist eine kleine Chemiefabrik. Er ist in der Lage sogenannte Glücksstoffe zu produzieren. Die Produktion dieser Stoffe kann man durch Ernährung etwas beeinflussen.

Eine große Rolle scheint hier Serotonin zu spielen.

Serotonin ist ein Botenstoff, der bei Depressiven im Blutserum um ca. 50% niedriger ist als bei Nicht-Depressiven. Serotonin gilt als Botenstoff der inneren Ruhe, der Ausgeglichenheit und des Glücks. Gebildet wird es auf natürlichem Weg mit Hilfe von Tryptophan einer essentiellen Aminosäure. Sie kann vom Körper nicht selbst gebildet werden und muss mit der Nahrung zugeführt werden.

Tryptophan kommt in den folgenden Lebensmitteln vor:

Camembertkäse (0,37g/100g),

Kalbfleisch (0,35g/100g),

Erdnüsse (0,32g/100g),

Sonnenblumensamen (0,31g/100g),

Thunfisch (0,3g/100g),

Hühnerei (0,23g/100g),

Haselnüsse (0,2g/100g),

Kakaobohnen (Schokolade),

Haferflocken (0,19g/100g),

Weizenkeime (0,16g/100g),

Datteln und Bananen.

Kakao weist neben dem hohen Fettanteil zusätzlich eine Vielzahl verschiedener, teils wertvoller Inhaltsstoffe auf. Schätzwerte liegen bei ca. 300 verschiedenen Substanzen. Die wichtigsten sind: Arginin, Dopamin (Neurotransmitter), Histamin, Magnesium, Serotonin (Neurotransmitter), Tryptophan.

Die stimmungsaufhellende Wirkung nach dem Verzehr von Kakao wird durch  einen Anstieg des Serotonin- und Dopaminspiegels hervorgerufen. Zuckerhaltige Zubereitungen aus Kakao – wie Schokolade – verstärken diese Wirkung durch die weitere Steigerung der Serotonin- und Dopaminproduktion.

Das enthaltene Phenylethylamin dagegen wird zu schnell im Körper abgebaut, um eine Wirkung zu erzielen; die enthaltenen Mengen an Dopamin und anderen Stoffen sind zu gering, um eine direkte Wirkung zu erzeugen.

Tryptophan konkurriert beim Durchgang durch die Blut-Hirn Schranke mit anderen Aminosäuren. Kohlenhydrate erleichtern es Tryptophan ins Gehirn zu kommen. Bitterschokolade gilt als gesündeste Schokoladenvariante.

Bananen

Die Banane enthält zwar nur 18 Milligramm Tryptophan. Das ist weniger, als andere Lebensmittel enthalten. Dafür liefert sie reines Serotonin. Wenn Sie Bananen mit etwas Honig essen, sorgt der Honig dafür, dass alle anderen Aminosäuren vom Insulin in die Muskeln transportiert werden und nur Serotonin und Tryptophan ins Gehirn gelangen.

Weitere Aminosäuren die gute Laune begünstigen:

Phenylalanin: Hilft Noradrenalin, Dopamin und Endorphine zu bilden. Ist in Käse, Fleisch, Fisch, Nüssen, Reis, Ei

Tyrosin: wird aus Phenylalanin hergestellt, hilft Dopamin,  das für die Entstehung des FLOW-Gefühls mitverantwortlich ist, herzustellen. Enthalten in Käse, sehr viel in Parmesan, Erbsen, Sojabohnen, Fleisch.

Serin: Sojabohnen und Erdnüsse.

Lysin: Fisch und Hülsenfrüchte.

Linsen

Wie alle Hülsenfrüchte besitzen auch Linsen einen hohen Eiweißgehalt. In Kombination mit anderen eiweißhaltigen Lebensmitteln sind sie ein vollwertiger Fleischersatz. Um in den Genuss möglichst aller essenziellen Aminosäuren zu kommen, ergänzt man sie am besten mit Kartoffeln, Gemüse, Salat, Getreideprodukten, Nüssen und Samen, aber auch mit Eiern oder Milchprodukten.

Der Anteil an komplexen Kohlenhydraten liegt bei mehr als 50 Prozent, Linsen sättigen also gut und lang anhaltend. So kann kontinuierlich Glucose an die Körperzellen abgegeben werden, ein wichtiger Energielieferant z.B. für Gehirn und Nerven.

Da Linsen – wie alle Hülsenfrüchte – einen niedrigen glykämischen Index aufweisen, sind sie ein ideales Nahrungsmittel für Diabetiker.

Und jetzt der Clou: Schwaben wissen offensichtlich schon lange wie man sich sein eigenes Glück im Winter macht:

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit und damit auch mit dem Beginn des Winterblues kommen sie auf den Tisch. Die Linsen mit Spätzle. Und wenn ich an einen alten Freund denke, dann weiß ich, dass es jetzt höchste Zeit für die jährliche Einladung zu eben diesem Gericht wird. Wir sind beide der Meinung, dass es nichts Besseres gibt, als mit ein paar Leuten „Linsen mit Spätzle“ zu essen und damit der Winterdepression zu entkommen.

Ja, man kann Glück essen!

 

 

Literatur:

Csikszentmihalyi, Mihaly: FLOW Das Geheimnis des Glücks

Almudena Sanchez-Villegas; Miguel Delgado-Rodriguez; Alvaro Alonso; Javier Schlatter; Francisca Lahortiga; Lluis Serra Majem; Miguel Angel Martinez-Gonzalez.Association of the Mediterranean Dietary Pattern With the Incidence of Depression: The Seguimiento Universidad de Navarra/University of Navarra Follow-up (SUN) CohortArch Gen Psychiatry, 2009; 66 (10): 1090-1098

http://archpsyc.ama-assn.org/cgi/content/short/66/10/1090