Monthly Archives: Juli 2011

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Ich verkaufe Leichtigkeit

Ich verkaufe Leichtigkeit

Als Dienstleister steht man vor der Frage wie man ein Produkt, in meinem Fall Coaching, fassbar macht. Coaching kann man nicht anfassen,  riechen, schmecken, durch die Gegend tragen.  Man kann es  nicht verpacken, in ein Schaufenster stellen, auf Messen bewerben, fotografieren…Man kann es wortr

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Mein Unwort des Jahres 2012: Prozessoptimierung

Mein Unwort des Jahres 2012: Prozessoptimierung

Wenn Sie mich fragen würden, was für mich das Unwort des Jahres 2012 ist, dann würde ich Ihnen wie aus der Pistole geschossen antworten: Prozessoptimierung. Als Psychologin, die einerseits eine kleine Beratungspraxis führt, andererseits in einen organisationalen Kontext eingebunden ist, erhal

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Mit Resilienztrainings Burnout in Unternehmen verhindern

Mit Resilienztrainings Burnout in Unternehmen verhindern

Ich bin immer wieder überrascht weshalb es einfach nicht gelingen will die Burnout-Raten zu senken. Dabei bietet das Resilienzkonzept eine echte Lösung an. Mitarbeiter in Unternehmen können resilientes Verhalten  lernen und damit aktiv bei der Vermeidung eines Burnout unterstützt werden. Daz

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Xing, Twitter, Facebook, Google+ – welches Netzwerk ist zur Crowd Intelligence fähig?

Xing, Twitter, Facebook, Google+ - welches Netzwerk ist zur Crowd Intelligence fähig?

Mit Xing habe ich angefangen. Vor 4 Jahren. Das hat mir lange Zeit gut gefallen, die Gruppen hatten und haben teilweise immer noch durchaus Tiefgang und der Inspirationsfaktor war und ist auch manchmal jetzt noch hoch. Dann hab ich mich bei Facebook angemeldet. Damit werd ich einfach nicht warm

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Auch Organisationen können krank werden

Auch Organisationen können krank werden

Manche Organisationen strahlen schon beim Betreten eine eigenartige Stimmung aus, z.B. Krankenhäuser oder Behörden. Und wenn Sie als Mitarbeiter in verschiedenen Unternehmen tätig waren, dann fallen Ihnen diese Unterschiede dadurch auf, dass ungeschriebene Gesetze existieren, wie z.B. „lautes L

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Wann wirkt Teamsupervision?

Wann wirkt Teamsupervision?

In vielen psychosozialen Einrichtungen wird Teamsupervision mittlerweile als Dauerangebot für Mitarbeiter zur Verfügung gestellt. Der Supervisor kommt in regelmäßigen Abständen, um sich mit Arbeitsteams über deren Befindlichkeit zu unterhalten. Mit Recht fragt man sich was das bringen kann.

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Wie die Psychologie das Netz erobert

Wie die Psychologie das Netz erobert

Eine kritische Anmerkung vorweg: Ich bin Psychologin geworden, um mit Menschen zu arbeiten. Die technologischen Entwicklungen der vergangenen Jahre stellen  meine Berufsgruppe vor neue Herausforderungen und bieten gleichzeitig phantastische Möglichkeiten. Der unmittelbare Kontakt zum Menschen ist

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Gibt es das Phänomen des “Organizational Burnout”?

Gibt es das Phänomen des Organizational Burnout?

Diese Frage beschäftigt mich, seit ich verschiedene Organisationen von innen erlebt habe. Was soll das sein, ein organisationales Burnout? Viele ausgebrannte Mitarbeiter die die Organisation anstecken? Nein. Gustav Greve, der Autor des gleichnamigen Buches beschreibt ein Phänomen, das ihm im Lau

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Innovation oder wie kommt das Neue in die Firma ?

Innovation oder wie kommt das Neue in die Firma ?

Seit vielen Jahren faszinieren mich Erfindungen. Ob es dabei um den Spätzleshaker geht oder um kleine, iPad ferngesteurte Spielzeugdrohnen ist mir eigentlich egal. Die Faszination liegt im Denken des Undenkbaren. Leider ist es mir bisher nicht gelungen selbst eine so großartige Erfindung wie z.B

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Die Antwort auf Burnout: Das Resilienzkonzept

Die Antwort auf Burnout: Das Resilienzkonzept

Momentan erscheint fast täglich in der aktuellen Presse ein Titel, der sich mit dem Burnout – Syndrom beschäftigt. Was häufig fehlt ist eine klare Antwort, wie mit der Problematik umgegangen werden kann. Meiner Meinung nach bietet das Resilienzkonzept eine hervorragende Möglichkeit Stress, K

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Von Glück, Neuroplastizität und Optimismus

Von Glück, Neuroplastizität und Optimismus

  Es ist nicht immer leicht den eigenen Vorstellungen entsprechend zu leben. Zum Leben gehören kleinere und größere Krisen und auch Phasen, in denen man nicht mit großem Optimismus unterwegs ist. In solchen Momenten tut es ganz gut neue Eindrücke aufzunehmen und sich damit zu befassen w

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Management by Oxygen – oder was gute Führung mit Sauerstoff zu tun hat

Management by Oxygen - oder was gute Führung mit Sauerstoff zu tun hat

Sie sind jetzt sicher irritiert. Was hat gute Führung mit Sauerstoff zu tun? Sollen Sie als Chef jetzt auch noch für gute Luft sorgen? Sie haben ohnehin schon genug am Hals. Seit Wochen recherchiere ich über Google Alerts den Suchbegriff „Gute Chefs“. Erstaunliches fördert man da zu Tage.

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Bambusmanagement – oder wie man mit Komplexität umgeht

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Führungskräfte haben es nicht leicht. Komplexe Strukturen, eigensinnige Mitarbeiter, harte Vorgaben zur  Zielerreichung, karriereschädigende Zugeständnisse, um wenigstens noch einen Hauch an persönlicher Integrität zu wahren…was liegt da näher als Abläufe streng rational anzugehen und ei

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Coach werden

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In letzter Zeit häufen sich bei mir die Anfragen von Menschen die gerne "Coach werden" möchten. Meist kommen sie durch Empfehlung auf mich zu, um mal eben ihr Projekt mit mir zu besprechen. Es ist dann relativ schnell klar, dass die Vorstellungen mit Blick auf den Zielberuf noch nicht einem Real

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Führung mit Druck und Kontrolle

Führung mit Druck und Kontrolle

  Im Coaching habe ich häufig Menschen die unter ihren Arbeitsbedingungen leiden. Ein Grund für dieses Leiden ist der Umgang von Vorgesetzten mit ihren Mitarbeitern. Ich wünsche mir dann, dass nicht der Mitarbeiter zu mir kommt, sondern der Chef des Coachee. Kommen Chefs, dann sind sie dar

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Sanfte Rebellen gegen Burnout

Sanfte Rebellen gegen Burnout

 „Neustart- Wege aus der Burnout Falle“ titelt die aktuelle Spiegel Ausgabe. Es geht darum wie Unternehmen ihre Mitarbeiter künftig vor dem Ausbrennen schützen wollen. Folgende Strategien werden in unterschiedlichen Unternehmen erprobt: Die Reduktion der e-mail Flut Gymnastikpause neben d

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Prinzip Hoffnung oder wie man schwierige Arbeitssituationen für die persönliche Entwicklung nutzt

Prinzip Hoffnung oder wie man schwierige Arbeitssituationen für die persönliche Entwicklung nutzt

Sie haben einen Job den sie nicht lieben? Sie quälen sich jeden Morgen zur Arbeit und fragen sich wozu sie diesen Job machen? Sie haben innerlich gekündigt? Sie sind dabei sich einen neuen Job zu suchen?Unzählige Klienten befinden sich in genau dieser Situation. Sie möchten einfach etwas ganz

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Kennen Sie INQA?

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INQA steht für die Initiative Neue Qualität der Arbeit und wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt und  fachlich begleitet durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). INQA enthält für Arbeitgeber und für Arbeitnehmer wertvolle Hinwei

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Psychologie App als Taschentherapeut

Psychologie App als Taschentherapeut

Haben Sie ein iPhone? Oder ein iPad? Dann können Sie sich ab sofort einen kleinen Taschentherapeuten gönnen. Sonja Lyubomirsky, Professorin an der University of California, hat eine App entwickelt mit der Sie eine Gebrauchsanleitung für das Glück bekommen. Genauer: Eine Anleitung zum Glücklic

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Wie werden Sie als Mitarbeiter zukunftsfähig?

Wie werden Sie als Mitarbeiter zukunftsfähig?

In den vergangenen Wochen habe ich mich verstärkt damit beschäftigt, welche Kompetenzen den entscheidenden Unterschied in der persönlichen Zukunftsfähigkeit eines Mitarbeiters machen. Ich habe dazu wissenschaftliche Veröffentlichungen aber auch  Blogartikel gelesen und  Bücher gewälzt. U

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Sanfte Rebellen gegen Burnout

 „Neustart- Wege aus der Burnout Falle“ titelt die aktuelle Spiegel Ausgabe. Es geht darum wie Unternehmen ihre Mitarbeiter künftig vor dem Ausbrennen schützen wollen. Folgende Strategien werden in unterschiedlichen Unternehmen erprobt:

  • Die Reduktion der e-mail Flut
  • Gymnastikpause neben dem Band
  • Interventionen des Vorstands bei überzogenen Zielvorgaben
  • Smartphone-Verbot am Wochenende
  • Zwangsabbau von Überstunden
  • Führungskräfte-Seminare in denen Vorgesetzte lernen die Arbeitsflut zu priorisieren
  • Seminare zur Stressvermeidung (würde mich persönlich interessieren wie das geht)
  • Zeitmanagement
  • Sportprogramme zur Unterbrechung der Arbeit

Hinter all diesen Vorgehensweisen stecken sicher neben dem betriebswirtschaftlichen Kalkül auch ein paar gute Absichten. Es wirkt jedoch in der Summe unsystematisch, wenig strukturiert, hilflos.

Vielleicht auch deshalb weil moderne Arbeitswelten einen Spagat der besonderen Art erfordern. Zum einen gilt es in vorgegebenen Strukturen zu funktionieren, zum anderen braucht es auch die Fähigkeit der Selbstbegrenzung.

Deshalb gefällt mir der Artikel in der aktuellen brandeins: Sanfte Rebellen.

Da ist die Rede von einem Chefarzt der am Bett einer Patientin Schlaflieder singt und damit die nicht enden wollenden Schmerzen und die damit einhergehende Schlaflosigkeit in den Griff bekommt – in einem Umfeld von Hightech Medizin undenkbar und deshalb so mutig! Oder der ehemalige Abteilungsleiter von GM, John DeLorean der Ende der sechziger Jahre anfing die Firmenkultur sehr subtil aber wirksam zu beeinflussen. Es fing mit etwas modischeren Anzügen an, die in klarem Gegensatz zu den dunklen Anzügen der sonstigen Mitarbeiter standen. Es folgten hellere Teppiche , modernere Möbel und das Fernbleiben von den ritualisierten Mittagessen der GM-Manager. Dieses Verhalten stellte eine einzige Provokation dar in einem Unternehmen das mehr Wert auf Loyalität als Leistung legte.

Bei diesen Strategien handelt es sich um Formen der disruptiven Selbstdarstellung die von Debra Meyerson und Maureen Scully untersucht wurden. Sie beschreiben, dass es in jedem Unternehmen gemäßigte Radikale gibt, die ihre Umwelt von ihren durchaus unternehmensförderlichen Ideen zu überzeugen versuchen.

Der umweltbewegte Manager bringt den Kantinenbetreiber dazu dass er keine Styroporverpackungen mehr einsetzt, weil dies letztlich für die Kantine billiger ist. Eine Abteilungsleiterin verlässt ein Meeting, weil sie ständig unterbrochen wird, mit dem Hinweis sie könne ihre Arbeitszeit sinnvoller verbringen.

Gemäßigte Radikale tragen gesellschaftliche Veränderungsprozesse in Unternehmen. Im Zusammenhang mit Burnout kommt ihnen eine wichtige Rolle zu. Sie sorgen dafür auf übermäßige Belastung hinzuweisen, die Mensch-Maschinen Interaktionen auszubalancieren und wichtige Nachbesserungen anzustoßen. Ein wenig erinnern sie mich mit ihrer Funktion an Erkenntnisse der Traumaforscher: „Acts of little Resistance“, kleine Akte des Widerstandes, um die Selbstachtung zurückzugewinnen und zu erhalten.

Menschen zu stärken in Strukturen die unveränderlich scheinen konstruktiv an Lösungen zu arbeiten, auch dem mainstream entgegenlaufende Entscheidungen zu treffen, das muss wieder stärker in den Blickpunkt gerückt werden. Bedeutet dies doch auch zugleich eine Auflösung der systemimmanenten Schizophrenie der sich viele ausgeliefert sehen. Glaubt man Hans-Peter Unger, dem Chefarzt der Asklepios Klinik in Hamburg, so stoppt ein gewisser Eigensinn den Stress. Man könnte es auch mit der Wahrnehmung von Selbstwirksamkeit beschreiben, dem Gefühl wirksam zu sein, etwas verändern zu können, einem der wichtigsten gesundheitsförderlichen Gefühle überhaupt. Und dies in Unternehmen in denen durch das gemeinsame Laufen im Hamsterrad wenig Glaube an Veränderung besteht.

Gelingt es dann noch den Druck und Stress immer stärker auszubalancieren, ihn nicht mehr absolut zu setzen, sondern tatsächlich zu oszillieren zwischen, „heute ist es eben ein bisschen  mehr, morgen gehen wir es lockerer an und die Welt geht deshalb auch nicht unter“, dann wäre schon eine ganze Menge geschafft. Hier sei auf Gunter Schmidt und seinen Vortrag „Von Stress und Burnout zur optimalen Lebensbalance” verwiesen.

Ich denke über ein Seminar für sanfte Rebellen nach. Genaugenommen gilt es die zu stärken!

Zu diesem Artikel hat mich der aktuelle Spiegel (30/2011) und hier der Artikel: „Jetzt mal langsam“ sowie das neue brandeins mit dem wirklich gelungenen Titel „Auch Batman hat mal klein angefangen“ inspiriert.

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