Monthly Archives: Juni 2010

Meistgelesen
Gibt es das Phänomen des “Organizational Burnout”?

Gibt es das Phänomen des Organizational Burnout?

Diese Frage beschäftigt mich, seit ich verschiedene Organisationen von innen erlebt habe. Was soll das sein, ein organisationales Burnout? Viele ausgebrannte Mitarbeiter die die Organisation anstecken? Nein. Gustav Greve, der Autor des gleichnamigen Buches beschreibt ein Phänomen, das ihm im Lau

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Ich verkaufe Leichtigkeit

Ich verkaufe Leichtigkeit

Als Dienstleister steht man vor der Frage wie man ein Produkt, in meinem Fall Coaching, fassbar macht. Coaching kann man nicht anfassen,  riechen, schmecken, durch die Gegend tragen.  Man kann es  nicht verpacken, in ein Schaufenster stellen, auf Messen bewerben, fotografieren…Man kann es wortr

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Wann wirkt Teamsupervision?

Wann wirkt Teamsupervision?

In vielen psychosozialen Einrichtungen wird Teamsupervision mittlerweile als Dauerangebot für Mitarbeiter zur Verfügung gestellt. Der Supervisor kommt in regelmäßigen Abständen, um sich mit Arbeitsteams über deren Befindlichkeit zu unterhalten. Mit Recht fragt man sich was das bringen kann.

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Bambusmanagement – oder wie man mit Komplexität umgeht

Bambusmanagement – oder wie man mit Komplexität umgeht

Führungskräfte haben es nicht leicht. Komplexe Strukturen, eigensinnige Mitarbeiter, harte Vorgaben zur  Zielerreichung, karriereschädigende Zugeständnisse, um wenigstens noch einen Hauch an persönlicher Integrität zu wahren…was liegt da näher als Abläufe streng rational anzugehen und ei

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Kennen Sie INQA?

Kennen Sie INQA?

INQA steht für die Initiative Neue Qualität der Arbeit und wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt und  fachlich begleitet durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). INQA enthält für Arbeitgeber und für Arbeitnehmer wertvolle Hinwei

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Mein Unwort des Jahres 2012: Prozessoptimierung

Mein Unwort des Jahres 2012: Prozessoptimierung

Wenn Sie mich fragen würden, was für mich das Unwort des Jahres 2012 ist, dann würde ich Ihnen wie aus der Pistole geschossen antworten: Prozessoptimierung. Als Psychologin, die einerseits eine kleine Beratungspraxis führt, andererseits in einen organisationalen Kontext eingebunden ist, erhal

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Prinzip Hoffnung oder wie man schwierige Arbeitssituationen für die persönliche Entwicklung nutzt

Prinzip Hoffnung oder wie man schwierige Arbeitssituationen für die persönliche Entwicklung nutzt

Sie haben einen Job den sie nicht lieben? Sie quälen sich jeden Morgen zur Arbeit und fragen sich wozu sie diesen Job machen? Sie haben innerlich gekündigt? Sie sind dabei sich einen neuen Job zu suchen?Unzählige Klienten befinden sich in genau dieser Situation. Sie möchten einfach etwas ganz

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Sanfte Rebellen gegen Burnout

Sanfte Rebellen gegen Burnout

 „Neustart- Wege aus der Burnout Falle“ titelt die aktuelle Spiegel Ausgabe. Es geht darum wie Unternehmen ihre Mitarbeiter künftig vor dem Ausbrennen schützen wollen. Folgende Strategien werden in unterschiedlichen Unternehmen erprobt: Die Reduktion der e-mail Flut Gymnastikpause neben d

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Mit Resilienztrainings Burnout in Unternehmen verhindern

Mit Resilienztrainings Burnout in Unternehmen verhindern

Ich bin immer wieder überrascht weshalb es einfach nicht gelingen will die Burnout-Raten zu senken. Dabei bietet das Resilienzkonzept eine echte Lösung an. Mitarbeiter in Unternehmen können resilientes Verhalten  lernen und damit aktiv bei der Vermeidung eines Burnout unterstützt werden. Daz

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Xing, Twitter, Facebook, Google+ – welches Netzwerk ist zur Crowd Intelligence fähig?

Xing, Twitter, Facebook, Google+ - welches Netzwerk ist zur Crowd Intelligence fähig?

Mit Xing habe ich angefangen. Vor 4 Jahren. Das hat mir lange Zeit gut gefallen, die Gruppen hatten und haben teilweise immer noch durchaus Tiefgang und der Inspirationsfaktor war und ist auch manchmal jetzt noch hoch. Dann hab ich mich bei Facebook angemeldet. Damit werd ich einfach nicht warm

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Die Antwort auf Burnout: Das Resilienzkonzept

Die Antwort auf Burnout: Das Resilienzkonzept

Momentan erscheint fast täglich in der aktuellen Presse ein Titel, der sich mit dem Burnout – Syndrom beschäftigt. Was häufig fehlt ist eine klare Antwort, wie mit der Problematik umgegangen werden kann. Meiner Meinung nach bietet das Resilienzkonzept eine hervorragende Möglichkeit Stress, K

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Psychologie App als Taschentherapeut

Psychologie App als Taschentherapeut

Haben Sie ein iPhone? Oder ein iPad? Dann können Sie sich ab sofort einen kleinen Taschentherapeuten gönnen. Sonja Lyubomirsky, Professorin an der University of California, hat eine App entwickelt mit der Sie eine Gebrauchsanleitung für das Glück bekommen. Genauer: Eine Anleitung zum Glücklic

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Auch Organisationen können krank werden

Auch Organisationen können krank werden

Manche Organisationen strahlen schon beim Betreten eine eigenartige Stimmung aus, z.B. Krankenhäuser oder Behörden. Und wenn Sie als Mitarbeiter in verschiedenen Unternehmen tätig waren, dann fallen Ihnen diese Unterschiede dadurch auf, dass ungeschriebene Gesetze existieren, wie z.B. „lautes L

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Wie die Psychologie das Netz erobert

Wie die Psychologie das Netz erobert

Eine kritische Anmerkung vorweg: Ich bin Psychologin geworden, um mit Menschen zu arbeiten. Die technologischen Entwicklungen der vergangenen Jahre stellen  meine Berufsgruppe vor neue Herausforderungen und bieten gleichzeitig phantastische Möglichkeiten. Der unmittelbare Kontakt zum Menschen ist

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Coach werden

Coach werden

In letzter Zeit häufen sich bei mir die Anfragen von Menschen die gerne "Coach werden" möchten. Meist kommen sie durch Empfehlung auf mich zu, um mal eben ihr Projekt mit mir zu besprechen. Es ist dann relativ schnell klar, dass die Vorstellungen mit Blick auf den Zielberuf noch nicht einem Real

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Management by Oxygen – oder was gute Führung mit Sauerstoff zu tun hat

Management by Oxygen - oder was gute Führung mit Sauerstoff zu tun hat

Sie sind jetzt sicher irritiert. Was hat gute Führung mit Sauerstoff zu tun? Sollen Sie als Chef jetzt auch noch für gute Luft sorgen? Sie haben ohnehin schon genug am Hals. Seit Wochen recherchiere ich über Google Alerts den Suchbegriff „Gute Chefs“. Erstaunliches fördert man da zu Tage.

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Führung mit Druck und Kontrolle

Führung mit Druck und Kontrolle

  Im Coaching habe ich häufig Menschen die unter ihren Arbeitsbedingungen leiden. Ein Grund für dieses Leiden ist der Umgang von Vorgesetzten mit ihren Mitarbeitern. Ich wünsche mir dann, dass nicht der Mitarbeiter zu mir kommt, sondern der Chef des Coachee. Kommen Chefs, dann sind sie dar

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Von Glück, Neuroplastizität und Optimismus

Von Glück, Neuroplastizität und Optimismus

  Es ist nicht immer leicht den eigenen Vorstellungen entsprechend zu leben. Zum Leben gehören kleinere und größere Krisen und auch Phasen, in denen man nicht mit großem Optimismus unterwegs ist. In solchen Momenten tut es ganz gut neue Eindrücke aufzunehmen und sich damit zu befassen w

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Wie werden Sie als Mitarbeiter zukunftsfähig?

Wie werden Sie als Mitarbeiter zukunftsfähig?

In den vergangenen Wochen habe ich mich verstärkt damit beschäftigt, welche Kompetenzen den entscheidenden Unterschied in der persönlichen Zukunftsfähigkeit eines Mitarbeiters machen. Ich habe dazu wissenschaftliche Veröffentlichungen aber auch  Blogartikel gelesen und  Bücher gewälzt. U

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Innovation oder wie kommt das Neue in die Firma ?

Innovation oder wie kommt das Neue in die Firma ?

Seit vielen Jahren faszinieren mich Erfindungen. Ob es dabei um den Spätzleshaker geht oder um kleine, iPad ferngesteurte Spielzeugdrohnen ist mir eigentlich egal. Die Faszination liegt im Denken des Undenkbaren. Leider ist es mir bisher nicht gelungen selbst eine so großartige Erfindung wie z.B

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Burnout als Wachstumsanreiz?

Seit 10 Jahren beschäftige ich mich mit dem Burnout - Syndrom. Damals wurde ich gefragt, was das denn ist, heute fragt niemand mehr, die meisten haben eine konkrete Vorstellung. Angeregt durch einen Artikel, in der PSYCHOLOGIE HEUTE mit dem Titel “Bestimmt der Westen was als seelisch krank gilt” von Simone Einzmann, und durch einen Artikel in der Wirtschaftspsychologie Aktuell, ” Burnout - was ist das? Eine kritische Annäherung an ein Phänomen” von Andreas Hillert, mache ich mir Gedanken was momentan geschieht. Psychische Krankheiten haben immer etwas mit dem Kontext zu tun, in dem sie auftreten. So gab es  z.B. in Japan, bis vor nicht all zu langer Zeit, fast keine Depressiven. Eine andauernde leichte Melancholie wurde nicht als Krankheit betrachtet, sondern als charakterstärkend. Dieses und ähnliche Phänomene werden von Ethan Watters  in “Crazy like us. The globalization of the American psyche” beschrieben. Überträgt man die Überlegung, dass psychische Krankheiten vom Westen definiert und dann weltweit “exportiert” werden, auf das Burnout-Konstrukt so ergibt sich zweierlei: Momentan ist Burnout noch keine Krankeit im klassischen Sinn. Meist wird eine mittelgradige depressive Symptomatik mit starkem Bezug zum Arbeitskontext diagnostiziert. Hier liese sich gut beobachten, wann in bisher burnoutfreien Regionen der Welt, erstmals die einem  Burnout zugrundeliegenden Symptome beschrieben und so benannt werden.

Wenn es sich um eine Störung handelt, die unter anderem durch Überforderung und Überlastung bei der Arbeit mitverursacht wird, dann sollten wir uns die Frage stellen, ob unsere teils selbst gestalteten Arbeitsbedigungen hinterfragt werden müssen. Und natürlich auch, was wir brauchen, um mit den tatsächlich stattfindenden Bedingungen in der Arbeitswelt zurecht zu kommen. Ich möchte dies mit einem  Beispiel verdeutlichen: Die Zunahme von Mitarbeitern, die an einem Burnout erkranken, müßte Unternehmen zu der Frage veranlassen, welche Formen der Überforderung gezielt minimiert werden können. Auch eine in Unternehmen häufig gepflegte Kultur -bei uns arbeitet jeder mindestens 14 Stunden – müßte thematisiert werden. Aber auch Beschäftigte sind in der Pflicht. Es findet sich erstaunlich wenig Widerstand gegen die Zumutungen moderner Arbeitsverhältnisse. Die Argumentation, dass dies auch nicht ohne weiteres möglich ist, man könne ja schließlich seinen Arbeitsplatz verlieren, akzeptiere ich so nicht. Noch haben wir Wahlmöglichkeiten, es ist nur nicht bequem sich neu zu orientieren. Hier würde ich Sie gerne auf einen hervorragenden Artikel meines blogger-Kollegen Roland Kopp Wichmann aufmerksam machen: http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2761/wer-sich-heute-im-job-sicher-fuehlt-hat-vergessen-wie-man-einen-frosch-kocht#more-2761

Der zweite Aspekt meiner Überlegungen, hat etwas mit dem Begriff des posttraumatischen Wachstums zu tun. Bei der momentan geführten Burnout-Debatte kommt, mir persönlich, der Bewältigungsaspekt zu kurz. Nachdem nicht alle eine Burnout Symptomatik entwickeln, obwohl sie in der gleichen Welt leben wie diejenigen die an ihr zerbrechen, wäre vielleicht ein vielversprechender Ansatz sich zu fragen, was machen  zum Beispiel Menschen, die schwerst traumatisiert sind und trotzdem zu einem gesunden Leben zurückfinden. Erste Hinweise finden sich bei der Traumaforschung und hier gezielt beim Posttraumatischen Wachstum, derzeit erforscht von Richard Tedeschi und Lawrence Calhoun. Ein guter Übersichtsartikel findet sich bei Miriam Luckhardt: http://psychologie.suite101.de/article.cfm/posttraumatisches_wachstum

Foto: istockphoto/kemic

Der Vergeudung von Mitarbeiterpotenzialen entgegenwirken

Aus einem Interview mit Gerald Hüther auf die Frage “was genau meinen Sie , wenn Sie sagen: “Wir haben kein Erkenntnisproblem sondern ein Umsetzungsproblem”? Wie lassen sich Erkenntnisse der Hirnforschung in der Personalarbeit umsetzen?

Wir wissen heute, dass jeder Mensch über Potenziale verfügt, die entweder schon in der Schule verkümmern oder später im Berufsleben nicht entfaltet werden, weil schon bei der Ausbildung und später im Berufsleben lieber Druck oder gar Angst erzeugt wird, um kurzfristige Leistungssteigerungen zu erreichen. Langfristig führt diese Strategie aber dazu, dass die betreffenden Mitarbeiter ihre intrinsische Motivation als kreative Gestalter und Entdecker verlieren. Sie werden so zu passiven Pflichterfüllern, die sich nicht mehr aus eigenem Antrieb in betriebliche Prozesse einbringen, keine Verantwortung übernehmen und enorme Reibungsverluste erzeugen. Um ihre Gestaltungslust und ihr Engagement wieder zu wecken, müssten sie Gelegenheit geboten bekommen, Aufgaben zu übernehmen, an denen Sie wachsen können. Dazu kann man sie aber weder mit Zuckerbrot noch durch die Peitsche zwingen. Dazu müssten sie eingeladen, inspiriert werden. Das freilich gelingt nicht in einem von Angst und Druck bestimmten Betriebsklima und in autokratischen Führungsstrukturen. Dazu bedarf es eines durch gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung geprägten, stärker auf Potenzialentwicklung als auf Ressourcennutzung ausgerichteten Betriebsklimas und einer Führungskultur, die am treffendsten mit dem Begriff „Supportive Leadership“ zu beschreiben ist. Aber von diesen Strategien der „Wertschöpfung durch Wertschätzung“ sind wir in vielen Betrieben noch weit entfernt. Und das liegt weder am Hirn der Mitarbeiter noch an unzureichendem Wissen der Führungskräfte, sondern an alten eingefahrenen Mustern und Hierarchien, die nicht leicht zu durchbrechen sind. (…) Wir haben unser enorm komplexes und zeitlebens lernfähiges Gehirn nicht dazu, um in alten Gewohnheiten stecken zu bleiben und immer wieder die gleichen Fehler zu machen. Wir haben dieses Gehirn, weil wir damit vorausschauend denken und Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen und abwenden können. Und weil es dafür optimiert ist, sollten wir es auch dazu nutzen, in unser aller Interesse.

den vollständigen Artikel finden Sie auf der Seite des ddn

http://www.demographie-netzwerk.de/demographie-forschung/der-vergeudung-von-mitarbeiterpotenzialen-entgegenwirken.html

Foto: istockphoto/ Henrik Jonsson

enorm – ein neues Wirtschaftsmagazin

Soeben ist die zweite Ausgabe von enorm erschienen. Ein neues Wirtschaftsmagazin mit klarem Auftrag: Wirtschaft für den Menschen. Das Besondere an enorm ist dass jeder Käufer einen Euro für den Triodos Sozialfond freischalten kann. 15 Prozent der bis zum Ende des Jahres angefallenen Abo-Erlöse werden von enorm in soziale Projekte investiert. Somit hat jeder Abonnent die Möglichkeit zum Social Business Angel zu werden!

Potenzialentwicklung

Aufregende Zeiten! Wir befinden uns kollektiv in einer Umbruchphase.  Es geht um all die Chancen und Risiken die das web 2.0 und social media bietet. Es geht auch um Anpassungsleistungen, die jeder von uns bringen muss um in diesen Zeiten nicht vom Stress, von der Komplexität  und von der Geschwindigkeit vollkommen absorbiert zu werden.

Als Arbeits- und Organisationspsychologin interessiere ich mich für Führung ebenso wie für die “Geführten”. Sicher kann man Führung nicht von Grund auf lernen. Das eigene Führungsverhalten kann jedoch optimiert werden. An wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten wird diesem Aspekt in den letzten Jahren zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei hat gerade die Psychologie eine Menge zu bieten. Sie werden also auf diesem Blog inspirierendes zum Thema Führung finden, immer jedoch mit  dem Blick auf die Menschen in Unternehmen.

Wer selbst nicht führt, wird geführt. Auch die Perspektive derjenigen die als Arbeitnehmer in Unternehmen ihren Beitrag zum Erfolg leisten, wird Thema sein.

Es geht auch um Ethik und um eine menschengerechte Wirtschaft. Wenn die Wirtschaft zum Selbstzweck verkommt, dann wird sie seelenlos und menschenverachtend. Ich bin jedoch davon überzeugt dass es uns gelingen kann  Arbeitsbedingungen  zu humanisieren und eine neue Form der Solidarität und des Miteinanders zu entwickeln. Potenziale lassen sich nicht nur in Abgrenzung zu anderen entwickeln sondern  wesentlich befriedigender mit Blick auf die gesellschaftlich nützliche Wirkung.